Pädagogische Prägung

Pädagogisches Leitbild

Unser pädagogisches Handeln basiert auf der humanistischen Pädagogik Maria
Montessoris und Marianne Frostigs.

„Hilf mir, es selbst zu tun.“ (Maria Montessori)
„Zeig mir einen Weg.“ (Marianne Frostig)


Diese Zitate spiegeln wider, dass das Entwicklungsziel eines Kindes die selbständige Bewältigung seines Lebens ist. Zugleich verdeutlichen sie, dass es auf dem Weg dorthin Unterstützung durch Menschen mit einem Kompetenzvorsprung benötigt. Wir verstehen es als unsere Aufgabe, gemeinsam mit den Eltern diese Unterstützung in Form von Erziehung und Bildung zu geben.

Wir begleiten Kinder und Jugendliche in ihrer geistigen, emotionalen und sozialen Entwicklung. Wir vermitteln ihnen Werte, um ihnen eine Entscheidungsgrundlage für ihr Handeln zu geben. Wir führen sie ein in die selbstbewusste und demokratische Teilhabe an allen gesellschaftlichen Bereichen.

Pädagogisches Konzept

Die Marianne-Frostig-Schule ermöglicht Kindern und Jugendlichen ein individuelleres Lernen. Ziel ist das Erreichen des Haupt- oder Realschulabschlusses oder der Wechsel auf ein Gymnasium nach Klasse 4 oder 10, entsprechend den individuellen Voraussetzungen.

In der Unterrichtsgestaltung werden Kinder und Jugendliche mit Teilleistungsschwächen gleichberechtigt berücksichtigt. Das heißt, Kinder und
Jugendliche mit Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen erhalten
zusätzliche Hilfen, um die Lernziele der Klasse erreichen zu können.
Besonderen Wert legen wir auf die wertschätzende und persönliche Beziehung
zwischen dem Kind/Jugendlichen und den Erwachsenen, was durch kleine Klassen mit in der Regel nicht mehr als 14 Schüler/innen ermöglicht wird.

Jede Klasse wird von einem Pädagogenteam unterrichtet, das sich in wöchentlichen Teamsitzungen und turnusmäßig stattfindenden Supervisionen austauscht. Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer nimmt eine zentrale Rolle als Koordinator/in wahr und steht in engem Austausch mit den Eltern.

Fächerübergreifendes Unterrichtsziel


Verbindlicher Bezugsrahmen für den Unterricht sind die hessischen Lehrpläne sowie die für die einzelnen Jahrgänge und Schulformen festgelegten Bildungsstandards. Der Unterricht an der Marianne-Frostig-Schule ist didaktisch-methodisch vielfältig und bezieht Förderelemente mit ein: Er orientiert sich altersentsprechend an den übergeordneten Zielen der Sinnes- und Bewegungsschulung sowie der Förderung der geistigen, emotionalen und sozialen Entwicklung. Jedes Fach leistet einen Beitrag zur Vermittlung der Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen. Darüber hinaus ist es Aufgabe aller Fächer, über fachspezifische Inhalte hinaus zu einer guten Allgemeinbildung beizutragen.

Der Unterricht setzt an den Stärken der Schüler/innen an und ist bestrebt,
Lernrückstände und -schwierigkeiten auf der Grundlage vorausgegangener
Lernstandsermittlung auszugleichen.