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Unsere Sekundarstufe

  • Naturwissenschaften und Gesellschaftslehre im Fächerverbund zur Förderung vernetzten Denkens und einer guten Allgemeinbildung
  • Jährlich stattfindende Praktika und Praxistage in Klasse 9 des Hauptschulzweigs
  • Praxislernen durch eigene Schülerbetriebe (z.B. Cafeteria, Holzofenbäckerei oder Druckerei)
  • Berufsvorbereitung im Rahmen des Arbeitslehre-Unterrichts
  • Reflexion der neuen Medien und Vermittlung von Grundkenntnissen gängiger Software im Rahmen des ITG-Unterrichts
  • Jahrgangsübergreifende AG-Angebote im sportlichen und handwerklich-künstlerischen Bereich, sowie eine Schüler-Sanitäter-AG
  • Individueller Förderunterricht in Mathematik, Deutsch und Englisch bei Bedarf im Klassenverband oder in Einzelförderung
  • Nahtloser Übergang auf ein berufliches Gymnasium oder eine Fachoberschule nach Klasse 10 bei Eignung
  • Intensive Vorbereitung auf die hessenweiten Abschlussprüfungen
  • Probeprüfungen dienen zum Kennenlernen der Prüfungssituationen

Schulalltag

Die Schule öffnet um 8.30 Uhr. Der Unterricht beginnt um 8.40 Uhr.

 

Der Vormittag gliedert sich in zwei Unterrichtsblöcke von je 90 Minuten Länge. Nach dem ersten Block gibt es eine Pause von 20 Minuten, in der die Schülerinnen und Schüler frühstücken und sich in Pausengelände und Schulwald bewegen können. Eine weitere 25 Minutenpause liegt zwischen dem zweiten Block und der 5. Stunde. Die fünfte Stunde ist eine Einzelstunde vor der Mittagspause.

 

Um 13.20 Uhr wird überwiegend klassenweise im Saal zu Mittag gegessen (Montag bis Donnerstag). Auf Antrag der Eltern und mit Zustimmung der Schulleitung können die Jugendlichen der Klassen 9 und 10 die Mittagspause außerhalb des Schulgeländes verbringen. Freitags endet der Unterricht bereits um 13 Uhr.

 

Der Nachmittagsunterricht beginnt um 14.00 Uhr und endet um 15.30 Uhr. Anschließend findet bis 17 Uhr (freitags bis 15 Uhr) eine Randbetreuung statt. Die Nebenfächer werden vorwiegend am Nachmittag nterrichtet. Aus stundenplantechnischen Gründen kann es jedoch auch vorkommen, dass ein Hauptfach am Nachmittag erteilt wird.

 

Der folgende Stundenplan dient als Muster, um einen möglichen Tagesablauf der Sekundarstufe zu veranschaulichen.

 

Beispielstundenplan Sekundarstufe

pdf, 480 KB

Spezielle Unterrichtsangebote

In der Sekundarstufe ist Schule einerseits als intensiver Fachunterricht organisiert, andererseits als selbstgesteuertes, handlungsorientiertes Lernen in fachbezogenen und fächerintegrierenden Projekten. Im Rahmen des Wahlpflicht-Unterrichts werden den Schülerinnen und Schülern jahrgangsübergreifende Angebote vorwiegend im Bewegungsbereich und im handwerklich-künstlerischen Bereich angeboten.

 

Die Fächer Biologie, Physik und Chemie werden gemeinsam im Fächerverbund Naturwissenschaften (Nawi) unterrichtet, die Fächer Politik und Wirtschaft (Sozialkunde), Erdkunde und Geschichte sind in dem Fach Gesellschaftslehre (GL) zusammengefasst, um vernetztes Denken zu fördern. Anstelle von Religion gibt es das Fach Ethik, in das Soziales Lernen integriert wird.

 

Nach Bedarf findet sowohl im Klassenverband als auch mit einzelnen Schülerinnen und Schülern Förderunterricht statt. Die Hauptfächer können in diesen Stunden besonders intensiviert werden.

 

Um den Haupt- bzw. Realschulabschluss zu erlangen, nehmen die Schülerinnen und Schüler an den vereinheitlichten hessenweiten Prüfungen teil. Zum Kennenlernen des Ablaufs der Abschlussprüfungen finden einige Wochen vorher Probeprüfungen statt, die den Schülerinnen und Schülern einen ersten Einblick in die Prüfungssituationen geben soll.
Nach erfolgreichem Bestehen gibt es die Möglichkeit eine weiterführende Schule zu besuchen oder eine Berufsausbildung zu beginnen.

 

Die umfassende und individuelle Vorbereitung auf das Berufsleben ist zentrale Aufgabe des Arbeitslehreunterrichts. Die Jugendlichen erhalten die Gelegenheit einen Schülerbetrieb zu führen, beispielsweise in Form einer Cafeteria, einer kleinen Pizza- bzw. Brotbäckerei oder der schuleigenen Druckerei.

Hauptschulabschluss

Die Schülerinnen und Schüler des Hauptschulprofils schließen die 9. Klasse in der Regel mit dem (qualifizierten) Hauptschulabschluss ab. Dazu nehmen sie an den hessenweiten zentralen Abschlussprüfungen teil. Die Gesamtleistung umfasst neben den schriftlichen Prüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und ggf. Englisch auch die einzelnen Fachnoten sowie das Ablegen einer praxisorientierten Projektprüfung.

 

Der Hauptschulabschluss befähigt zum Beginn einer Berufsausbildung oder, im Falle des qualifizierten Abschlusses, zum schulinternen Wechsel in den Realschulzweig oder Übergang an eine Berufsfachschule. Die Entscheidung darüber findet unter Abwägung der jeweiligen Kompetenzen und Interessen der Schülerin und des Schülers in engem Austausch zwischen Schülerin und Schüler sowie Elternhaus und Schule statt.

 

Schülerinnen und Schüler mit Förderschwerpunkt Lernen können die 9. Klasse alternativ zunächst mit dem vereinfachten "Berufsorientierten Abschluss" abschließen, um anschließend ebenfalls den Hauptschulabschluss zu verfolgen oder in eine geeignete Berufsausbildung zu wechseln.

Realschulabschluss

Die Schülerinnen und Schüler nehmen an den hessenweiten zentralen Abschlussprüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch teil. Diese Abschlussprüfungen sind schriftliche Prüfungen von 120 bis 180 Minuten Länge. Die Prüfungstage sind hessenweit festgelegt und finden meist im Mai statt. 8 bis 10 Wochen vorher finden in der Regel Probeprüfungen statt, um die Schülerinnen und Schüler auf die anstehenden Prüfungen vorzubereiten und festzustellen, welche Lerninhalte noch intensiviert werden müssen.

 

Bereits im ersten Schulhalbjahr der 10. Klasse müssen die Schülerinnen und Schüler eine Präsentationsprüfung ablegen. Zur Vorbereitung fertigen sie in einem Nebenfach eine Hausarbeit zu einem von ihnen gewählten Thema an. Auf der Basis der schriftlichen Ausarbeitung fertigen die Schülerinnen und Schüler eine zehnminütige Präsentation an, welche vor einem Prüfungsgremium vorgetragen wird.

 

Sämtliche Informationen zu den Abschlussprüfungen und der Präsentationsprüfung erhalten sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Eltern an einem entsprechenden Informationsabend zu Beginn des 10. Schuljahres. 

 

Der Realschulabschluss bietet den Einstieg in eine duale Ausbildung. Der qualifizierende Realschulabschluss berechtigt zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe, das berufliche Gymnasium, die Fachoberschule und weitere Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Berechtigung zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe kann zudem erlangt werden, wenn die Voraussetzungen gemäß § 2 Abs. 2 OAVO erfüllt sind. Näheres hierzu finden Sie unter dem Punkt Übergang Gymnasium.

Berufsorientierung

Die Marianne-Frostig-Schule bereitet umfassend und individuell durch das Erteilen von Arbeitslehreunterricht im Haupt- und Realschulbereich auf das Berufsleben vor. Das Hauptanliegen des Unterrichtsfaches ist die Unterstützung der Berufsfindung und Vermittlung von Schlüsselqualifikationen. Dies ermöglicht eine frühzeitige Begegnung mit der Arbeitswelt.

 

  • Bereits ab der 6. Klasse finden jährliche Praktika statt, um den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, unterschiedliche Berufsfelder kennenzulernen (6. Klasse: 2 Praktikumstage, 7. Klasse: 1 Woche Praktikum, 8. und 9. Klasse: jeweils 2 Wochen Praktikum). In der 9. Klasse finden im Hauptschulzweig Praxistage statt, an denen die Schülerinnen und Schüler einen Tag wöchentlich in einem Betrieb mitarbeiten.
  • Unterschiedliche Arbeitsfelder lernen die Schülerinnen und Schüler auch im Rahmen von Betriebserkundungen in Firmen und Berufsschulen kennen. Der jährliche Girls' & Boys' Day bietet die Möglichkeit, in Berufe zu schnuppern, die normalerweise überwiegend vom anderen Geschlecht gewählt werden.
  • Informationen über eine Vielzahl unterschiedlicher Berufe bekommen die Schülerinnen und Schüler zudem aus erster Hand, indem regelmäßig Eltern dazu eingeladen sind, ihre eigenen Berufe vorzustellen und den Kindern und Jugendlichen einen Einblick in ihre Tätigkeiten zu geben.
  • Schulintern erhalten die Jugendlichen die Gelegenheit einen Schülerbetrieb zu führen: die Cafeteria, eine kleine Pizza- bzw. Brotbäckerei oder die schuleigene Druckerei.
  • In enger Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit informiert und berät ein Berufsberater oder eine Berufsberaterin in Einzelgesprächen zu allen Fragen rund um die Themen Berufsausbildung und Studium.

Übergang Gymnasium

Der Realschulabschluss berechtigt zum Besuch einer Fachoberschule oder eines Gymnasiums. Die Bedingung dafür ist, dass die Noten in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik nicht schlechter als befriedigend (3) sein dürfen. Zu berücksichtigen ist auch, dass für das Abitur an einem beruflichen Gymnasium eine 2. Fremdsprache bis zum Abitur (einschließlich) belegt werden muss.


Jedes Jahr wechseln Schülerinnen und Schüler, die den Realschulabschluss an der Marianne-Frostig-Schule erworben haben, erfolgreich auf eine Fachoberschule oder auf ein Gymnasium. Um dies zu gewährleisten, bietet die Schule nicht nur Informationsveranstaltungen für interessierte Eltern, Schülerinnen und Schüler an, sondern auch Einzelgespräche, in denen individuelle Probleme diskutiert werden können.

 

Die Marianne-Frostig-Schule arbeitet eng mit folgenden Offenbacher Schulen, die für eine weiterführende schulische Karriere unserer Schülerinnen und Schüler in Fragen kommen, zusammen (Ansprechpartnerin an der MFS für den Übergang Gymnasium/FOS: Frau Boos):

Theodor-Heuss-Schule

Telefon: +49 069 80652435

 

Schwerpunkte des beruflichen Gymnasiums:    

Wirtschaft

Gesundheit

Erziehungswissenschaft

 

Schwerpunkte der Fachoberschule (FOS):

Wirtschaft und Verwaltung

Gesundheit

August-Bebel-Schule

Telefon: +49 069 8383420

 

Schwerpunkte des beruflichen Gymnasiums:    

Gestaltungs- und Medientechnik
 

Schwerpunkte der Fachoberschule (FOS):

Informationstechnik
Elektrotechnik

Käthe-Kollwitz-Schule

Telefon: +49 069 80652945

 

Schwerpunkte der Fachoberschule (FOS):

Sozialwesen

AG's Sekundarstufe

Im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts, der in der Regel am Mittwochnachmittag stattfindet, bietet die Schule den Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Arbeitsgemeinschaften an. In Kooperation mit externen Institutionen und Vereinen, gibt es ein abwechslungsreiches und vielfältiges Angebot.

 

Im sportlichen Bereich können sich unsere Schülerinnen und Schüler beispielsweise in AGs wie "Boxen", "Cheerleading" oder "Fußball" einwählen. Künstlerisch-kreativ kann man mitunter in einem "Töpfer-Kurs" oder der "Theater-AG" sein. Speziell im Hinblick auf weiterführende Schulen gibt es auch das Angebot, eine zweite Fremdsprache (Spanisch) zu erlernen.

 

In Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst e.V. können unsere Schülerinnen und Schüler zu Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern ausgebildet werden.